Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ganz dicht vor ihm emportauchte. Im näͤch⸗ ſten Moment ſchmetterte ein Schuß durch den ſtillen Wald, und Kuyunko, deſſen Händen das Gewehr entfiel, ſtand noch einen Augenblick ſtill und regungslos, ſeinen Mörder anſtarrend, ließ dann die Arme ſinken und ſtürzte todt zu Boden.

Der rothe John blieb auf der Stelle, von der aus er geſchoſſen, ſtehen, und lud vor allen Din⸗ gen inſtinctartig ſein Gewehr auf's Neue.

Da haben wir die Beſcherung, murmelte er, nach ſeiner Gewohnheit, laut mit ſich ſelbſt zu reden, in den Bart.Der Schuft hat ſeinen Lohn, aber wie lange wird's dauern, ſo hab' ich die ganze Meute auf den Hacken. Ob die Ca⸗ naille nicht wie eine Katze herangeſchlichen war, hm, hätte gar nicht gedacht, daß ſie mich auf dieſe Weiſe überliſten könnten. Und was nun thun? ah bah, der rothe Jahn iſt nicht um⸗ ſonſt drei Jahre lang wie ein wilder Hund gehetzt, jetzt zu verzagen, wo er vielleicht noch gar vier⸗ undzwanzig und mehr Stunden Vorſpruug hat. Wollen doch einmal ſehen, wer klüger iſt, ich oder dieſe ſchwarzen Heiden, die unſer chriſtlicher Gou⸗ verneur auf Menſchen abrichtet, wie ſeine Hunde auf Füchſe. Den rothen John haben ſie noch nicht, und wenn ſie ihre Leute einzeln nach mir ſchicken wollten, rieb ich ihnen nach und nach die