zuholen, und den doppelten Genuß von ſeinem lange entbehrten Labſal zu haben.
„Miſter?“ ſagte dieſer, indem er nur lang⸗ ſam den Kopf nach ihm undrehte.
„Morgen früh wird wahrſcheinlich der Karren herüberkommen— es iſt möglich, daß der Alte noch mehr von den Schafen haben will, wenn er nicht vielleicht drin ein Rind ſchlachtet—“
„Na, Gott ſoll mich holen, die ganze Ladung iſt doch noch nicht verzehrt?“ ſagte der Mann erſtaunt.
„Wird nicht lange anhalten.— Wir haben zahlreichen Beſuch bekommen, denn ein ganzer Schwarm ſchwarzer Polizei iſt bei uns einquar⸗ tiert. Daß mir der Burſche dann mit den Och⸗ ſen nicht lange aufgehalten wird.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, drückte er mit den Worten ſeinem Pferd die Sporen in die Flanken, und verſchwand bald darauf in den Büſchen, ſeinen neuen Hüttenwächter übrigens in keineswegs freu⸗ digem Erſtaunen zurücklaſſend. Selbſt die Pfeife vergaß dieſer im erſten Augenblick bei der unwill⸗ kommenen Kunde, und ſah erſt dem davon Reiten⸗ den ſo lange nach, als er ihn ſehen konnte.
„Alle Teufel,“ brummte er dann in den Bart, „das iſt eine ſchöne Geſchichte—„die Spür⸗ naſen hier, und meine Beſcherung da drüben im Buſche?— Hm, hm, hm, hm, hm,— den Teufel
2*


