Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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27 zu dem feurigen Redner hingezogen. Stets aber flog das ängſtliche Auge zurück zu der Leiche und ſtets wieder durch⸗ zuckte derſelbe fürchterliche Verdacht ſein Herz, daß der Körper ſeiner Schweſter dort von jenem Tuche bedeckt, läge.

„In dem Namen und durch die Willenskraft des Man⸗ nes ſoll unſer neuer Glaube entſtehen,“ fuhr Ravoni mit erhobener Stimme fort.„Aber glaubet nicht, daß ich Gott verleugne— nein— nein— über dieſer Leiche ruf: ich die Wahrheit in Euere Herzen zurück— es lebt ein Gott— ein heiliger— ein allmächtiger Gott, und in Sonne und Himmel, in Erde und Luft webt und wirkt ſeine Allgewalt und Kraft.— Wir Alle ſind Strahlen ſeines Lichts— ſo unvernichtbar wie ſein eigner Glanz. Aber uns Alle hat er auch mit zwar geheimen, doch deshalb nur um ſo gewalti⸗ gern Kräften begabt, und glaubet nicht, daß eben dieſe Kräfte, weil ſie von Millionen nicht benutzt, ja vielleicht nicht einmal geahnet ſind, darum weniger beſtehen. Sie lie⸗ gen in uns und nur der Geiſt iſt es, der ſie aufrütteln und ins Leben rufen muß.“

„Wir Alle— von dem Sclaven bis zum Prinzen, von dem verdummten Maſchinenmenſchen bis zu dem Manne des Geiſtes, wir Alle ſind durch eine— Alles umfaſſende Sym⸗ pathie; eine unſichtbare— ja unerkennbare Gewalt, verbun⸗ den, und in ihr fließen unſere Seelen, wie die Lichtmaſſen eines Aethermeeres, zuſammen. Dieſer Einfluß, gebt ihm