Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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9 Platze jedoch gehörenden Gegenſtände, die darauf geordnet waren.

Ueber die Tiſche aber hingebeugt, ſtanden junge Leute, deren langes Haar und keckes, ſorgloſes Benehmen ſie als die Medicin ſtudierenden Gentlemen der Quäkerſtadt ver⸗ rieth, und hie und da lehnten Einige an beſonderen Tafeln in Gruppen zuſammen, und ſchienen ſich angelegentlich über verſchiedene intereſſante Gegenſtände zu unterhalten. Alle trugen ihre Meſſer in der Hand, eine dunkele, über die Schultern reichende Schürze, und falſche, bis zu den Ell⸗ bogen hinaufreichende Leinwandärmel, und auf jedem Tiſch lagen, widrig und entſetzlich in dem freundlichen Tageslicht, die Ueberreſte von Frauen, Kindern und Männern. Hier ſtarrte ein blutiger Körper, dort ein Arm, da ein Bein oder eine einzelne Hand dem Beſchauer entgegen, und emſig be⸗ ſchäftigt arbeiteten die Secirenden mit ihren Meſſern an dem, was geſtern noch ein Tempel Gottes geweſen, und eine Seele geborgen hatte.

Hier ſtand aufgerichtet ein Kopf— die blauen Lippen getrennt, in ſcheußlichem Grinſen, die Augäpfel matt und gläſern, und die Haut des Halſes ſog ſich faul und klebrig an das Bret an, auf dem es ruhte. Wie wenige Stunden zurück, und von dieſen Lippen tönte eine Sprache, aus die⸗ ſen Augen glühte Leben und Liebe.

Byrnewood ſchritt langſam durch das Zimmer, und ſchaute halb mit Staunen, halb mit Ekel auf das Ungewohnte, Ent⸗