Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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die durch das Seciren eines Leichnams bewieſen werden ſol⸗ len— das ärgert mich!“

„Weshalb?“

„Weshalb! weil ich feſt überzeugt bin, daß Alles nur Charlatanerie iſt, und daß trotz dem, ſelbſt einige unſerer beſſeren Profeſſoren Vertrauen in den Burſchen ſetzen. Dieß macht mir die Sache nur noch um ſo fataler.“

„Werden Sie der Vorleſung beiwohnen?“

„Natürlich; macht es Ihnen vielleicht auch Spaß, einen menſchlichen Körper zerlegen zu ſehen, wie! für einen Laien hat es ſicherlich viel Intereſſantes. Kommen Sie mit mir!“

Der entſetzliche Verdacht, der in Byrnewood's Seele vor wenigen Minuten erſt aufgeſtiegen war, kehrte mit aller Stärke zurück. Allmächtiger Gott— die Leiche ſeiner Schwe⸗ ſter auf einem Secirtiſch!

„Ich gehe mit Ihnen,“ erwiederte er ſchnell entſchloſſen, und die beiden Männer wandten ſich jetzt in eine der ſüdli⸗ chen Straßen, wo ſie nach wenigen Minuten vor dem Hauſe Ravoni's, des großen Arztes, ſtanden.

„um in das Secirzimmer zu kommen, müſſen wir uns durch dieſes Gäßchen drehen,“ ſagte Dr. Me Torniquet, und ſchritt den ſchmalen Gang entlang, öſtlich von dem gro⸗ ßen Gebäude, voran.

„Apropos, Byrnewood, haben Sie ſchon meinen Hengſt, Henry Clay geſehen?“