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wir da nicht die Mörder der alten Frau in ihrem eigenen Reſte überraſchen? Beſſie hat mir wohl gar Nichts weiter erzählt, eh! o nein— o Gott bewahre— hohoho!“—
Indeſſen rollte der Wagen weiter und weiter, und Ra⸗ voni ſaß ſchweigend dem ſchönen Mädchen gegenüber, deſſen Herz ein eigenes, unheimliches Gefühl beſchlich, als die dunkelen, großen Augen ſo feſt auf ihr hafteten. Ihr war es, als ob ſie bis in ihre Seele dringen könnten.
„Sie ſolle die Prieſterin Ravonis werden,“ murmelte der bleiche Mann.
Und endlich— endlich werde ich meinen Vater ſehen— werde eine Heimath finden,“ jauchzte die Jungfrau mit freudig gefaltenen Händen.
„Hier findeſt Du Deinen Vater— Deine Heimath.“
uUnd als Ravoni ſprach, hielt der Wagen vor einem hohen, düſteren Gebäude.
Mit klopfendem Herzen ſprang Mabel heraus, in freu⸗ diger Eile flog ſie die Stufen hinan, und als ſie die Thüre langſam öffnete, theilten ſich auch ihre Lippen zu einem jauchzenden Dankesruf, und ſie betrat— die Höhle des
Italieners. 16*


