Teil eines Werkes 
3. Bd. (1851)
Entstehung
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Byrnewood heranſchritt. Lorrimer erſchrak, als er die wilde Gluth bemerkte, die aus ſeinen Augen zuckte.

„Ich habe einige Worte mit Ihnen zu reden,“ ſagte Byrnewood leiſe zu Lorrimer, als er ihn zuerſt wohl eine halbe Minute feſt und durchdringend, aber wie es ſchien im⸗ mer noch zweifelnd, betrachtet hatte. Seine Stimme klang hohl und geiſterhaft.

„Ich muß um Entſchuldigung bitten Sir,“ enkgegnete ihm mit ſehr artiger aber kalter Verbeugung der junge Wüſt⸗ ling—„Sie ſcheinen aber auf jeden Fall im Vortheil zu ſein— ich habe nicht die Ehre Sie zu kennen?“

„Mich nicht zu kennen!“ echote Byrnewood—„war ich nicht geſtern in Ihrer Geſellſchaft!“

„Nicht daß ich wüßte,“ lächelte mit einem leichten Achſelzucken Lorrimer.

„Mr. Petriken hier ſtellte mich Ihnen vor— und zwar in dem Zimmer dieſes Herren da—“ er zeigte, während er ſprach, auf Mutchins hinüber.

„Pet— habt Ihr mir geſtern dieſen Herren vorge⸗ ſtellt?“ frug Lorrimer, wie im höchſten Erſtaunen.

„Nie“— ſtammelte der bleiche Seelenverkäufer.

„Und verdammt will ich ſein, wenn ich Sie ſchon in meinem ganzen Leben einmal geſehen habe,“ polterte Mut⸗ chins heraus, waͤhrend er ſich mit einer nicht wenig bramar⸗ baſirenden Miene den oberſten Knopf an ſeinem Oberrock einhakte.