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„täglichen ſchwarzen Poſt“ und der Eigenthümer des„Maga⸗ zins.“ Pudels Phyſiognomie ſah aus wie eine Meerkatze, die einer Elſter ein Geſicht ſchneidet, und Petriken glich einem alten, ernſthaften Orang Outang, der ſich in tiefe Gedan⸗ ken verloren hat. Der Eine von dem Unrath der Stadt ge⸗ mäſtet, der Andere von literariſchem Raube lebend. Der Eine ein Bravo im geiſtigen Sinn, der Andere ein Plagia⸗ rius, der Eine mit der Feder in Gift getaucht, der Andere mit der Scheere ſeine Exiſtence erhaltend; ſo wanderte dieß würdige Paar auf und ab vor dem alten Gebäude, dieſe treuen Ritter der Schande und Gemeinheit, dieſer Fluch der Preſſe, dieſer Abſchaum der literariſchen Welt. Pudel, der Kuppler der ganzen Stadt, von jedem Einzelnen für wenige Dollar und eine Flaſche Wein zu kaufen, und Petriken der Miethling nur des einen Libertins, Guſtav Lorrimer's, deſ⸗ ſen Preis je nach den Geſchäften von einem Abonnement ſeines Magazins bis zu dem Preis einer aus zweiter Hand gekauften Stahlplatte ſtieg. „ ulſo Sir,“ rief Petriken mit ſeinem krankhaften Lächeln,„ſehen Sie, daß meine nächſte Nummer etwas Ausgezeichnetes liefern wird? Morgen früh verſammeln ſich alle Gelehrten des Landes in meiner Officin, um die Sache zu bereden. Ja Sylveſter Petriken wird der Fo⸗ cus Amerikaniſcher Literatur werden.“
„Und wird man Busby Pudel's Namen nicht durch das ganze Land ſchallen hören? die Nachwelt ſoll ihn ver⸗


