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ein mitleidiges Lächeln ſein rothaufgeſchwollenes Geſicht durchzuckte—„ja Petriken, das kommt daher, weil Du— weil Du getrunken haſt, Schätzchen. Uebrigens— kommt Dir's nicht ſonderbar vor, daß— es muß irgend was mit dem Gaslicht da vorgehen; mir iſt's immer, als ob ein gro⸗ ßer Pferdekäfer ſich die größte Mühe gäbe, ſein Gehirn d'ran einzuſtoßen.“
„Gentlemen!“ rief Lorrimer jetzt, ſich von ſeinen Stuhl erhebend, während er aufrecht, mit dem hochgehaltenen Glas in der Hand daſtand, und ſeine ſchlanke edle Geſtalt, das wenn auch etwas bleiche, doch ſchöne kühn geſchnittene Antlitz mit der Adlernaſe, den blitzenden Augen und ſchwar⸗ zen Locken, mit der vom dunkeln Schnurrbart überſchatte⸗ ten Oberlippe, zum größten Vortheil zeigte—„Gentlemen! füllen Sie Ihre Gläſer und hinunter mit dem edlen Trank bis zur Nagelprobe— Die Frauen!“
„Die Frauen!“ riefen die andern drei, von ihren Stühlen aufſpringend—„die Frauen dreimal hoch und hurrah!“
„Frauen“ murmelte Sylveſter Petriken halblaut vor ſich hin—„Frauen in Ewigkeit! wenn wir klein ſind war⸗ ten ſie, wenn wir Jungen ſind prügeln ſie, und wenn wir Männer ſind behexen ſie uns— ſie ſollen leben.“
„Frauen!“ philoſophirte Mutchins—„was wäre das Leben ohne ſie— ein Halstuch ohne Knoten— ein Vater⸗ mörder ohne Stärke.“—


