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noch einzelne Karren mit Frachtgütern oder Koffern und Hutſchachteln beladen, wie Paſſagiere, die hin⸗ auf nach St. Louis oder den dazwiſchenliegenden Landungsplätzen wollten; die Fruchtkähne glitten wieder wie geſtern mit leichten Ruderſchlägen zwiſchen den Booten umher, und wieder klang der Schall der großen Bootsglocke durch all das geräuſchvolle Trei⸗ ben der gewaltigen Hafenſtadt.
Kleine Jungen mit Zeitungen, größere mit Früch⸗ ten, andere mit Körben voll Büchern, Novellen und
Erzählungen, die Zeit auf der Reiſe zu vertreiben,
junge Neger⸗ und Mulattenmädchen, die farbigen Tücher maleriſch und kokett um den wolligen Kopf geſchlungen, mit großen zinnernen Kannen, in denen ſie Süße⸗ und Butter⸗Milch zum Verkauf umhertrugen, drängten ſich über die ſchmalen Planken, die das Dampfboot mit dem Ufer verbanden, hin und her, und verſuchten ihre verſchiedenartigen Waaren an den Mann zu bringen.
Zwei der Milchmädchen, eine Mulattin und eine Negerin, beide höchſtens 18 Jahr, und ſchön und ſchlank gewachſen, hatten auf dem Boot, ihres Milch⸗ verkaufes wegen, einen Wortwechſel begonnen und fuhren damit am Ufer fort. Ein Wort gab das
andere, und die Mulattin ſetzte endlich,„des langen


