Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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ſo viel Großes und Schönes ſein wird, weiß ich wahrhaftig nicht, ich wünſche mir weiter nichts, als daß wir erſt wieder herunter wären!

Dolle mochte im Ganzen Burgs Meinung ſein und erwiederte nichts, ſondern kletterte ſtumm und verdroſſen an der ſteilen Bergwand hinauf, deren Gipfel endlich Beide, müde und matt, erreichten.

Das dünne Sprühen war jetzt in einen richtigen Regen ausgeartet, der ſie total durchnäßte. Burg er⸗ klärte, ſein Hut, ſein Herz und ſeine Füße wären ſo weich wie Butter, und Dolle band ſein Pferd an einen Strauch und ſetzte ſich unter einen Baum, um wenigſtens etwas geſchützt zu ſein.

Ihr werdet Euch erkälten, Dolle, ſagte Burg, wenn Ihr Euch ſo in's naſſe Gras ſetzt brrrr, ich mag mich gar nicht anfaſſen, ich bin ſo feucht; und mein armer Frack, ſeufzte er, indem er wehmüthig die Hände faltete und zu Boden ſah. Wenn nur wenig⸗ ſtens ein Stall hier wäre, wo man das Pferd hinein thun könnte, fuhr er endlich fort ich werde doch hier nicht die ganze Nacht ſtehen und den Zaum halten ſollen?

Warum bindet Ihr es nicht auch an da iſt ja ein Baum dicht neben Euch, antwortete mürriſch Dolle.