Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Burg kam diesmal ohne Dolle's Hülfe herunter, und hinkte fluchend und jammernd und über ſeine Füße klagend, hinter dem Anderen her, bis ſie am Fuß des Berges wieder aufſaßen und nun im ſcharfen Trabe an einem kleinen Bache, deſſen Lauf der Weg ſtromauf folgte, hinritten. Immer dunkler wurde es dabei und immer drohender ballten ſich von allen Seiten ſchwere Wetterwolken zuſammen, die eine rauhe, unfreundliche Nacht fürchten ließen; die beiden Reiter trieben jedoch ihre kleinen Pferde immer ſtärker an, bis ſie endlich bei einem Durchgang durch den Bach den Pfad wie Burgs Hut verloren. Zwar fanden ſie den letzteren nach angeſtrengtem Suchen wieder, der erſtere war und blieb aber mit Dunkelheit bedeckt, und außer allem Zweifel war es jetzt, daß ſie ret⸗ tungslos die Nacht im Walde zubringen mußten.

Ich will doch lieber einmal ſchreien, ſagte Burg, und ehe Dolle etwas erwiedern konnte, kreiſchte er ſo fürchterlich und ohrenfellerſchütternd auf, daß jener

entſetzt zurückſprang und ihn um Gotteswillen bat, 1

aufzuhören.

Wer, zum Teufel ſoll denn hier Euer Gequietſche hören? ruft laut oder gar nicht.

Aber ich kann ja nicht lauter ſchreien, rief der

Schneider ärgerlich, ich habe einen Fehler im Halſe.

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