Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Sagt lieber, es iſt ein Glück, das Euer Pferd ſolch ein Schaf iſt und ſtehen bleibt! ich bitt Euch, ſeht einmal Euren Bucephalus an, er iſt wahrhaftig eingeſchlafen!

Komm! rief Burg, dazu mit der Zunge ſchnal⸗ zend, indem er dem Pferd mit der geballten Fauſt auf den Hüftknochen ſchlug, ſich aber wohl hütete, ihn mit den Sporen zu berühren, komm! glaubt übrigens ja nicht, Dolle, daß der Racker ſchläft wenn er die Au⸗ gen zumacht, er ſinnt nur wieder auf neue Sprünge, um mich aus dem Sattel zu bekommen.

Nun, ſo lange der Sattelknopf hält, lachte Dolle, ſo lange hat's keine Noth warum ſteigt Ihr aber nicht ab und nehmt Eure Flinte wieder auf, oder wollt Ihr ſie liegen laſſen, bis wir auf dem Rüchweg vor⸗ beikommen?

Heißt mich Joſeph, 8 Burg ängſtlich lächelnd wenn ich nicht der verdammten Sporen wegen bange bin, herunter zu ſteigen; es iſt ſonderbar, aber ich mag mich drehen und wenden, wie ich will, ich bin

immer mit dem Hacken gerade da, wo ich nicht ſein ſollte.

75 Doolle war unter der Zeit, gutmüthig genug, ab⸗

1 geſtiegen und hatte ihm das verlorene Gewehr ge⸗ reicht, das Burg dankend annahm, und langſam ſetz⸗ ten beide ihre Pferde wieder in Bewegung.