Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Hannibal hatte indeſſen das Segel losgebunden, daß es im Winde flatterte, der Kahn, nicht mehr ſtromauf getrieben, hielt in ſeinem Laufe inne, und aufmerkſam beobachteten die Neger wie der Ertrinkende wieder auftauchte, unterſank und noch einmal empor⸗

kam. Als ſich aber die trübe Fluth auch dießmal über ihm ſchloß, ergriff Hannibal ohne weiter ein

4 Wort zu äußern, das Steuerruder und mit geſchwell⸗

teem Segel flog das leichte Boot, von einem ſcharfen Südwind getrieben, dem Ufer zu und glitt an dieſem ſchnell und geräuſchlos hinauf.

Der Morgen dämmerte ſchon, als die Flüchtlinge an der Mündung eines kleinen Fluſſes anhielten, der unterhalb Tunica in den Miſſiſſippi fällt.

Hier iſt der Platz, ſagte Hannibal, der jetzt wieder zu ſeines Maſters Barke geſegelt war; wenn wir den Tag über beilegen wollen, findet in dieſen Dickichten keine Seele unſern Verſteck. Morgen Nacht können

wir dann den Atchafalaya erreichen, ausladen und die Reiſe zu Land fortſetzen, ehe die furchtſamen Creolen es gewagt haben die„Peſthöhle“, wie ſte unſere Plantage in der letzten Zeit getauft, zu betre⸗ ten. Was ſie für Augen machen werden, wenn ſie die todten Kühe in der Hütte finden!

Gut! erwiederte Hawthorn, wir wollen Deinen