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drüſſig werden,“ lächelte die Frau.„Ich bitte Sie, jetzt zu gehen.“
„Ich gehorche Ihnen,“ ſagte von Silberglanz reſignirt;„alſo um drei Uhr an der Zaubereiche. Ich werde die Minuten bis dahin zählen.“
„Dann ſind Sie vollſtändig beſchäftigt. Iſt noch etwas?“
„Ja,“ ſagte von Silberglanz, entſchloſſen auf ſie zugehend und ihre Hand ergreifend.„Sie haben mich zu Ihrem Beſchützer erwählt, Geor⸗ gine; ich bin bereit, Alles daran zu ſetzen, Ihnen
zu willfahren— ſeien Sie nicht grauſam!“ Er legte ſeinen Arm um ſie und wollte ſie an ſich ziehen.
„Wir ſind keinen Augenblick hier ſicher, über⸗ raſcht zu werden,“ ſagte Georgine, ihn von ſich haltend; Herr von Silberglanz war aber nicht ſo leicht abzuſchütteln.
„Und ſoll ich ſo lange auch ohne den kleinſten Lohn bleiben?“ drängte der Verliebte.„Geor⸗ gine— holdes, göttliches Weſen, in wenig Stun⸗ den ketten Sie Ihr Geſchick an das meine, und jetzt“— er drückte ihren Arm zurück und preßte, ehe ſie es verhindern konnte, ſeine Lippen auf die ihrigen.
Georgine duldete den Kuß, dann aber ſich von


