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laſſen— lebe ſo behaglicher. Was iſt Euer Ge⸗ ſchäft, wenn man fragen darf?“
„Meines?“ wiederholte der Alte, durch die Frage doch in Verlegenheit gebracht,„hm, ich— revidire die Rechnungen und— und beſorge die Schreibereien.“
„Aber Ihr ſeht mir nicht aus wie ein Oeko⸗ nom.“
„Nicht?“ lachte Jener verſchmitzt vor ſich hin, „bin auch mein ganzes Leben nichts weniger als das geweſen. Habe ſtudirt, in meinen jungen Jahren verſteht ſich— ſage Euch, habe ein ver⸗ teufeltes Studium durchgemacht, und könnte man⸗ chem Profeſſor was zu rathen aufgeben, aber— wenn man alt wird, verſteht Ihr, macht man eben nicht mehr viel Gebrauch davon.“
„So?— ſtudirt?“ ſagte Tobias, nur mit einem unbeſtimmten Begriff von der Bedeutung des Wortes;„des Schulmeiſters Fritze hat auch ſtudirt, iſt aber nie was Rechtes aus ihm geworden.— Konnte das Sitzen nicht vertragen, wie er meinte.— Muß nicht hübſch ſein, das Studiren!“
„Und was treibt Ihr nun ſo hier das ganze Leben durch?“
„Wir? verteufelt wenig.— So lange man jung iſt und das Leben genießen könnte, hat man


