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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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mehr um Kaufbriefe zu kümmern, wenn ihr Mann nicht vernünftiger Weiſe Gewiſſensbiſſe ſpürte. Ihr Mann? iſt ſie verheirathet?

Allerdings, und noch dazu an einen wohlhabenden weißen Farmer. Dieſen lernte ich zufällig auf einer kürzlich beendeten Reiſe durch Canada kennen, wo er kaum erfuhr, daß ich in einem Sclavenſtaat wohne, als er mich in dieſer Sache um meine Meinung frug. Er behauptete, ſich nicht wohl zu fühlen, ſo lange er nicht des Mädchens Kaufbrief erlangt habe, und da ich ihm darin natürlich nur beipflichtete und er hörte, daß ich in der Kürze eine Reiſe nach New⸗Orleans mache, bewog ich ihn, mir das Geſchäft zu überlaſſen nnd ſeine Frau für ihn zu kaufen.

Und wie viel hat er Ihnen aufgetragen, dafür zu

zahlen? Ei nun, ich taxirte ſie flüchtig, ſagte der Fremde, und hielt ſie, nach unſeren Preiſen, etwa ſechshundert Dollar werth die Liebhaberei dabei noch eingerechnet. Ich ſelber würde höchſtens fünf für ein ſo ſchwaches Ding zahlen. Wären Sie geſonnen, das dafür zu nehmen?

In welcher Gegend von Canada lebt ſie?

In Quebeck wenigſtens in der Nähe von Que⸗

beck nein, es iſt Nichts bei der Sache zu thun, ſie wie⸗

der zu bekommen, ſagte lächelnd der Fremde, den Grund

der Frage vermuthend,und meiner Meinung nach machen 15*.