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Pflanzer raſch und freudig aus, indem er die Lehnen ſeines Stuhles feſter packte.
„Leider nicht,“ erwiederte, ohne eine Miene zu ver⸗ ziehen und mit Achſelzucken der Fremde.„Sie lebt in Canada.“
„Teufel!“ rief der Pflanzer, mit dem Fuße ſtampfend, „iſt es nicht eine Schmach und Schande für uns, daß wir das Canada den Briten noch an unſerer Grenze laſſen?— daß wir dulden, wie ſie, unſeren Geſetzen zum Trotz, den flüchtigen Selaven ſchützen und uns gewiſſermaßen in die Zähne lachen? Aber das muß anders werden— Ca⸗ nada muß unſer ſein und wenn wir nur wollten, was könnten denn die Engländer machen?“
„Es iſt allerdings fatal,“ ſagte der Fremde,„aber für den Augenblick läßt ſich doch Nichts dagegen thun. Wir in Kentucky ſind dabei noch viel ſchlimmer daran, wie Sie hier unten. Was war das Mädchen etwa werth?“
„Sie wäre mir nicht unter acht hundert Dollar feil geweſen,“ ſagte Mr. Beauchamps finſter,„und ich bin feſt überzeugt, ich hätte auf dem New⸗Orleans⸗Markt tauſend für ſie bekommen.“
„Hm, dafür kauft man tei uns zwei ſolche Mädchen,“ meinte der Fremde,„Ihre Preiſe müſſen hier enorm hin⸗ aufgetrieben ſein.“ 4*
„Gar nicht,“ rief der Pflanzer,„die Dirne war faſt
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1858. I. Gerſtäcker, der Flatbootmann.


