Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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ſprochenen wandten, um das Haus zu verlaſſen, ſagte der Director:

„Dieſe Sache iſt jetzt beendet, Herr Graf, aber für Ihr Betragen, dem Geſetz gegenüber, werde ich Sie Noch beſonders verantwortlich machen.“

„Ich ſtehe Ihnen in jeder Hinſicht zu Dienſten, Herr von Reitſchen,“ ſagte der junge Mann, warf dem Herrn einen letzten Blick zu und verließ mit Köhler das Haus.

Und der Jubel, der jetzt da unten losbrach! Durch die Menge drängte ſich eine Frau, ein Kind auf dem Arm.

„Hans! Hans!“ ſchrie ſie—„wo biſt Du?“

„Hier!— Trine— Trine!“ und die beiden Gatten lagen ſich in den Armen und die Frau ſchluchzte, als ob ihr das Herz brechen müſſe vor Freude und Seligkeit.

„Und der hat mich frei gemacht,“ ſagte da Hans, als ſie ſich nur ein klein Wenig geſammelt, und zeigte auf Rottack.

„Und dafür bekomme ich auch einen Kuß,“ lachte dieſer.

„Zehn— zehn!“ rief die Frau unter Thränen jubelnd, flog an Rottack's Hals und küßte den jungen Mann herzhaft ab.