Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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diges in ſeinem Benehmen,“ flüſterte Baron Jeorgy leiſe der Frau Gräfin zu, neben der er ſtand.

„Finden Sie?“ ſagte die Gräfin und muſterte den Fremden mit einem gleichgültigen Blick; ſie hatte ihr Auge auch ſchon wieder von ihm abge⸗ wandt, als es noch einmal dahin zurückkehrte und ihn aufmerkſamer betrachtete. Wo hatte ſie denn das Geſicht ſchon einmal in ihrem Leben geſehen?

Helene erröthete noch tiefer, als der junge Fremde ihren Dank auf ſo faſt leichtfertige Art zurückwies; ſein ganzes Benehmen dabei war aber ſo achtungsvoll und gewandt, daß ſie ihm auch wieder nicht böſe ſein konnte.

Jeremias ſtörte die Unterhaltung auf ſehr directe Weiſe, indem er ein ſehr großes Theebrett mit einer Anzahl Taſſen und Rahmgießer, Zucker⸗ doſe und Rumflaſche mitten zwiſchen die Gruppe hineinſchob und auf das Verbindlichſte fragte:

„Irgend Etwas gefällig? Bitte, langen Sie zu. Herr von Schwartzau— hurrjeh, jetzt hätten Sie gleich die Rumflaſche mit dem Ellbogen herun⸗ tergefegt!“

Bald war der Thee allgemein und eben ſo das Geſpräch, denn der Thee verſchwemmt eigentlich jede Geſellſchaft, und eine ernſthafte oder geiſt⸗ reiche Unterhaltung iſt bei häufigem Genuß von