Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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an's Fenſter gehend; ahau ich Dir's nicht gleich geſagt?“

„Wer iſt's? Was habt Ihr nur wieder?“ fragte die Mutter.„Du könnteſt Dich doch we⸗ nigſtens heute Abend ein Bißchen zuſammenneh⸗ men, Oskar, und Dein wildes, ungeſtümes Weſen laſſen. Iſt das nun eine Manier, die Mütze auf's Sopha zu werfen, wo wir jeden Augenblick unſere Geſellſchaft erwarten! Wer iſt wer?“

„Jener Menſch,“ rief Oskar,„den wir neulich Morgens überholten, als uns die Pferde durch⸗ gegangen waren, und der Deinem Schimmel, glaub' ich, in die Zügel geſprungen, iſt richtig unſer heim⸗ licher Violinſpieler von früher her, hinter dem ich, wer weiß wie oft, mit einem Eimer Waſſer her⸗ gekrochen bin und ihn nie habe erwiſchen können — aber abgewöhnt hab' ich's ihm wenigſtens, daß er das Gekratze hat ſein laſſen.“

Helene antwortete Nichts darauf und wandte ſich wieder dem Fenſter zu, und Oskar, mit einer Quantität anderer Neuigkeiten im Kopfe, fuhr, ohne auf die Schweſter weiter zu achten, fort:

„Und mit des Meier Frau iſt es auch rich⸗ tig— die iſt in den Fluß geſprungen, weil ſie der alte Einſiedler da drüben ſo furchtbar geprügelt hat, daß ſie's zuletzt nicht mehr aushalten konnte.“