Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
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„Niemand als der Fleiſcher, der ſein Geld haben wollte,“ ſagte die Frau.

„Soll zum Teufel gehen!“ brummte der Mann und qualmte immer ſtärker.

Dann war Alles ruhig. Die Frau räumte die Lade ab und ſtellte das Geſchirr in einen Winkel, um morgen mit Tagesanbruch wieder auf⸗ zuſtehen und es auszuwaſchen. Sie hätte den Mann gern gefragt, ob er heute Morgen, als er aus war, irgend eine Beſchäftigung oder Ausſicht auf Erwerb gefunden, denn vorgeſtern ſchon war das letzte Stück Geld ausgegeben geweſen, und jetzt ſchien er doch wieder Etwas bekommen zu haben; aber ſie wagte es nicht. Das Kind ſchlief gerade, und wenn er böſe wurde und auffuhr, konnte er es wieder wecken und ſie dann die halbe Nacht mit ihm im Zimmer herumlaufen, wie geſtern und vorgeſtern.

Der Mann war auch ruhig. Das ſtarke Ge⸗ tränk übte ſeine betäubende Wirkung. Er hatte die Pfeife ausgeraucht und hielt ſie noch leer in der Hand, während er ſchon ſchwerfällig mit dem Kopfe zu nicken anfing. Ein paar Mal fuhr er wieder in die Höh und ſah ſich ſcheu um, dann ſank ſein Kopf zurück auf das Kiſſen; er begann