im Zweifel ſein, daß er ſein Eigenthum in Händen halte.
Was war geſchehen— wie hing das Alles zu⸗ ſammen? Die Gedanken jagten ſich ihm wirr im Kopf und die Furcht überkam ihn jetzt, daß der blos erſchreckte Räuber, vielleicht noch mit Ge⸗ noſſen, zurückkehren und ihn überfallen könne.
In die Stadt! war jetzt ſein einziger Gedanke — zu Menſchen, zwiſchen menſchliche Wohnungen, und den wiedergefundenen Beutel feſt unter den Arm drückend, lief er, wie der Verbrecher vor ihm gelaufen war, den Weg entlang, als ob ihn ſelber ſein böſes Gewiſſen treibe.
Selbſt unterwegs aber überkam ihn die Angſt, daß der Flüchtige ſchon umgedreht ſein könne und hinter irgend einem Buſche auf ihn lauere, und er brauchte jetzt die wunderlichſten Mittel, ſich da⸗ gegen ſicher zu ſtellen. Wenn Jener nämlich glauben mußte, daß er nicht allein ſei, wagte er ſicher nicht vorzubrechen, und Jeremias fing jetzt an zu rufen:„Hier iſt er— da hinter dem Buſche! — Spring' da herum, daß er nicht wieder durch⸗ bricht!— Halt' ihn!— Warte, Canallle, dieſes Mal entgehſt Du uns nicht!“ Und dabei lief er ſo raſch ihn ſeine Füße trugen, bis er, endlich
bei Juſtus' Haus angekommen, vor Erſchöpfung 18*


