Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

265

den Weg oder doch wenigſtens in deſſen Nähe führte. Es war nicht das Geringſte mehr von ihm zu erkennen. Trotzdem zögerte Bux, hier gerade die Schlucht hinab zu ſteigen, wo ſie ſich jedenfalls ganz offen zeigen mußten, und zog es vor, einen kleinen Umweg zu machen. Dort be⸗ günſtigte ſie außerdem das Terrain ganz beſonders, da ſich, ein kleines Stück weiter oben, eine Ter⸗ raſſe über die Schlucht hinüber zog und dadurch einen dünnen Waſſerfall bildete, mit dem ſich der Bergbach den Hang hinunter warf. Sie erreichten, außerdem faſt überall durch Gebüſch gedeckt, die andere Seite der Schlucht dadurch viel früher und konnten nun ohne weiteres Zögern ihrem Ziel entgegen rücken, denn ſo lange hatte ſich Jeremias hier keinesfalls aufgehalten. Außerdem durften ſie nicht mehr viel Zeit verlieren, denn ſchon rötheten ſich die Wolken im Weſten.

Bux verſäumte aber auch in der That nicht viel Zeit. Seine Ortskenntniß ließ Nichts zu wünſchen übrig. Bald hatte er den einzeln ſtehen⸗ den Baum und die junge Palme gefunden; dicht darüber ſtand der Stein mit dem weißen Moos⸗ fleck, und hier war die Stelle, wo Jeremias, zu welchem Zweck auch immer, gehalten hatte. Hier