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noch ſolidere Anſichten vom Leben hatte—„wenn's mit der„Kunſt“ nicht geht, dann verſuch's einmal eine Weile mit der Arbeit— verding' Dich bei einem Bauer und...“
„Daß ich mich ſchinde und plage für ein paar Milreis, nicht wahr, nur um der Heullieſe, meiner Frau, und den Rangen die Bäuche zu füllen? Verdammt, wenn ich's thue— da verſuch' ich noch wenigſtens erſt, ob nicht auf andere Weiſe „was zu machen iſt— he, Schneider!“ ſagte er plötzlich und ſah zu Juſtus mit einem ſcharfen, forſchenden und doch mißtrauiſchen Blick auf— „biſt Du ein Kerl, auf den man ſich verlaſſen kann?“—
„Nanu?“ ſagte Juſtus und ſah erſtaunt zu ihm nieder.
„Ich meine,“ fuhr Bux fort,„ob Du das Herz auf dem rechten Fleck haſt, wenn es einmal gilt. Du biſt auch arm wie eine Kirchenmaus, wenn Du auch jetzt die paar bunten Lappen um Dich herum hängen haſt; die Schulden freſſen Dich bald auf, und eh' das Jahr um iſt, jagen ſie Dich ſo zum Platz hinaus— halt's Maul, ich weiß Alles, und mir brauchſt Du Nichts weis zu machen, aber—wenn Du Dir nun mit einem Griff hel⸗ fen und Alles wieder in's Reine bringen könnteſt?“


