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geſtellten Verlangen nicht entgegentreten, und während der Fremde mit ordentlicher Haſt nach dem Beile griff und die wenigen Schritte den, Hang hinabkletterte, folgte er ihm, damit die junge Palme nicht falſch geworfen würde und ihm vielleicht einen andern wichtigen Punkt verdecke. Er traute dem Fremden eben nicht viel praktiſche Erfahrung im Baumfällen zu.
Dieſer hackte unerbittlich auf den ſchlanken Stamm los, und Könnern ſah zu ſeinem Erſtau⸗ nen, daß er wirklich ſchon mit dem Meſſer tiefe Einſchnitte in die Rinde gemacht, die Arbeit aber endlich als eine zu mühſame aufgegeben hatte.
Als die Schläge den Baum trafen, fielen die ſchweren Tropfen, die der Nachtthau darauf ge⸗ worfen, von den Blättern nieder. Der Fremde hielt ein, ſtützte ſich mit dem linken Arm gegen den Stamm und ſagte traurig:
„Der Menſch iſt doch eigentlich ein recht grau⸗ ſames Geſchöpf und vernichtet, wohin ſein Fuß nur tritt, wohin er die Hand nur ausſtreckt, er⸗ barmungslos was ihm im Wege ſteht.— Sehen Sie, wie der armen Palme die Thränen von den Wimpern fallen. So jung und ſchon ſterben— ſo ſchön und in der Blüthe ihrer Jahre zu Boden geworfen werden— zu Boden, zwiſchen Gras und


