Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Alle Teufel, murmelte der Jüngere der Beiden halblaut vor ſich hin, als die Dame außer Hörweite war,von allen Dingen auf der Welt hätte ich eine Crinoline hier am Allerwenigſten erwartet. Das muß die Frau oder eine Ver⸗ wandte des Directors ſein, denn nach einer Colo⸗ niſten⸗Frau ſieht ſie doch nicht aus. Es thut den Augen aber ordentlich wohl, nach einem Stücke wilden Lebens wieder einmal auf eine ſo breite Fährte der Civiliſation zu kommen. Dieſen An⸗ zeichen nach giebt es alſo hier auch jedenfalls eine haute volée; unſer rauher Waldanzug ſchien der Dame nicht beſonders zu behagen, denn ſie grüßte nur ſehr vornehm und nachläſſig.

Nun, wir werden ja bald erfahren, mit wem wir es hier zu thun bekommen, ſagte Günther. Jedenfalls müſſen wir jetzt erſt erfragen, ob hier der Director wirklich wohnt, und wenn ſo, ob er zu Hauſe iſt. He, Landsmann, wandte er ſich

dann an einen Coloniſten, deſſen Aeußeres, mit dem langen blauen Rocke und ſchmalen Kragen, dem ausgeſchweiften Hute und dem Geſangbuche unter dem Arme, über ſein Vaterland keinen Zweifel geſtatteteiſt das die Wohnung des Directors?

Guten Morgen mit einander, erwiederte der

Gefragte, der ſich dabei die Fremden von Kopf 3