Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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aufgriff und ihnen mit freundlichem Lächeln ent⸗ gegentrat.

Grüß' Gott! ſagte ſie herzlich, als ſie Beiden nach einander die Hand reichte,und ſetzt Euch und macht's Euch bequem Vater, haſt Du denn ſchon nach den Pferden geſehen?

Werd's ſchon beſorgen, Schatz, lachte der

eunn,bring' Du nur einmal ein paar Gläſer

ilch, denn die beiden Herren werden durſtig ge⸗ worden ſein. Ja, dann mußt Du indeſſen den Schlingel ehmen, ſagte die junge Frau, indem ſie em Gatten den kleinen unruhigen Burſchen ſo lei inüberreichte, als ob er keine zwei Pfund gewogen hätte, wie er ſicher zwanzig wog,der läßt mir ja ſonſt nicht Ruh' noch Frieden an den Milchnäpfen.

Ob er Frieden halten wird? lachte der Mann, nahm ihr den kleinen Burſchen ab, gab ihm ein paar derbe Küſſe und ſetzte ihn ſich in den linken Arm.Und nun thut, als ob Ihr zu Hauſe wäret, fuhr er dann, indem er ſich wieder zur Thür wandte, gegen die Fremden fort;ich bin gleich wieder da, und zu trinken wird Euch die Trine auch im Augenblick bringen. Die

Trine war ſchon lange aus der Thür hinaus,