anderen Scenen und Ländern, als ſich die beiden Freunde plötzlich angerufen hörten. Die Stimme ſchallte hinter der Gartenhecke vor und rührte von einem jungen Manne, dem Eigenthümer der Chagra, her, den ihnen das Grün der Hecke bis jetzt ver⸗ borgen gehalten.
„Hallo, Fremde!“ rief der Mann in deutſcher Sprache mit nur einem leichten Anklang nieder⸗ rheiniſchen Dialektes;„wollt Ihr nicht ein wenig abſteigen und ein Glas Milch trinken? Der Weg iſt ſchlecht, und ein Bißchen Raſt kann Euren Pferden nicht ſchaden, d S iſt noch eine gute Stunde bis in die Colo
Die beiden Deutſche um, von wo her Endlich entdeckten ſt unter einem blühende freundliche Geſicht eine
in ſch erſt erſtaunt eigentlich komm ecke und gerad natbaume das rothe, jungen Mannes, der
ihnen erſt jetzt, als er ihren Blick auf ſich ge⸗
richtet fand, ſein herzliches„Guten Morgen mit einander!“ zurief.
„Guten Morgen, Landsmann,“ ſagte der jün⸗ gere Fremde, der ihm zunächſt hielt, indem er den
Kopf ſeines Thieres gegen die Hecke drehte,„ich
wußte gar nicht, weshalb mein Grauer immer die Ohren ſpitzte. Alſo eine Stunde Weges iſt's noch


