Scheibe ſtand hoch und klar am Himmel; von Nord⸗ oſten herauf zogen aber dichte Wolkenſtreifen und näherten ſich mehr und mehr dem Monde.
Mitternacht war vorüber— der Himmel hatte ſich bewölkt und die Fichte war niedergebrannt— die halbverkohlten glühenden Trümmer rauchten nur noch, und dann und wann ſtieg zuckend ein heller Flammen⸗ ſtrahl in die Höhe, wenn die Hitze einen bis dahin verſchont gebliebenen und niedergefallenen Rinden⸗ ſtreifen erfaßt hatte und nun raſch und gierig ver⸗ zehrte.
Im Zelt des Conſtabels war Alles ruhig, Nichts regte ſich und nur dicht daneben kamen eben ein paar fröhliche Zechbrüder vom ſpäten Mahl zurück. Unter⸗ wegs waren möglicher Weiſe bei dem Einen von ihnen Zweifel über die Bewohnbarkeit des Mondes aufge⸗ ſtiegen, die der Andere dagegen hartnäckig vertheidigte, und ſie ſtellten ſich jetzt vor das Zelt hin, geſticulirten nach dem gleichgültig zu ihnen niederſchauenden Mond empor, und wurden dabei unnöthiger Weiſe viel hefti⸗
ger, als die Gelegenheit erforderte.
Endlich beruhigten ſie ſich aber doch wieder, hat⸗ ten auch vielleicht ſchon vergeſſen über was ſie eigent⸗ lich geſtritten, und ſuchten ihre verſchiedenen Zelte auf,


