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wöhnlich langen Bogen, mit hellblinkender weißer Sehne bezogen, und die Spitzen ſeiner Pfeile waren volle drei Zoll lang und ſchmal und ſcharf. Um den Hals trug er vier dicke Reihen eben ſolcher Perlen, als ſeine Haare zuſammenhielten, und durch den Naſenknorpel und beide Ohrenlöcher lange weiße Stücken zierlich geſchnitzten Holzes. Er ſtand, mit einem Arm um den Pfoſten geſchlagen, dicht über dem angebundenen Verbrecher oben auf der Fenz.
Rechts und links von ihm hingen jüngere Leute, mit bunten Kopf⸗ und Lendentüchern, oben auf den Stangen. Von beiden Seiten der Fenz herüber und aus dem Innern derſelben heraus riefen ſie ſich dabei in ihrer wunderlich klingenden, kurz abgeſtoßenen Sprache ihre Bemerkungen zu, und lachten und ju⸗ belten vor lauter Freude über den fröhlichen Anblick der ſie erwartete.
Indeſſen hatte der Conſtabel ſeine kurzſtielige Peitſche hergerichtet, ſchritt auf den gebundenen In⸗ dier zu, der ihn dabei von der Seite mit weit aufge⸗ riſſenen, ängſtlichen Augen erwartete, holte langſam aus und zog dem Zuſammenzuckenden einen ſcharfen Schlag über den Rücken. Der Schrei, den die In⸗ dianer hiebei ausſtießen, machte ſelbſt den Conſtabel
erſchreckt zuſammenfahren; der alte Häuptling aber,


