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Californische Skizzen / [Friedrich Gerstäcker]
Entstehung
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ſchlug vor dem Sheriff zur Erde nieder, und richtete in Todesangſt ein wildes Gemiſch fremdklingender und dem Mann natürlich total unverſtändlicher Worte an ihn.

Die Indianer ſtießen, als ſie das ſahen, ein wil⸗ des, ohrzerreißendes Freudengeſchrei aus. Der Con⸗ ſtabel verſuchte ihn dabei zu beruhigen, vermochte es aber nicht, und mußte ihn zuletzt mit Gewalt zu dem hintern Theil der Fenz ſchleifen. Dort zog er ihm das Hemd herunter und band ihn dann mit ausge⸗ ſpreizten Armen an zwei Pfoſten, den Rücken dem innern Raum zugekehrt.

Es war ein eigenthümlich maleriſches, aber auch zugleich wildes und ſchauderhaftes Bild, deſſen Mit⸗ telpunkt ein gequältes, mit Todesangſt ringendes Menſchenkind bildete. Es war allerdings ein Ver⸗ brecher, aber doch auch ein Menſch, und litt in dieſem Augenblick, wo er gar nicht wußte was man mit ihm vor hatte, und durch das teufliſche Geſchrei der brau⸗ nen mitleidloſen Wilden faſt raſend gemacht wurde, ſicherlich mehr als Todesqual.

Der innere Raum der Fenz, wenigſtens die Hälfte, in der der Delinquent angebunden ſtand, und bis zu dem Blutfleck etwa, war ziemlich frei geblieben, von dort an ſtanden, beſonders an der Fenz hin, die Be⸗