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„Halt's Maul Landrath, das verſtehſt Du nicht,“ rief Meier in allem Eifer.
Wenn jedoch der Landrath die Unordnung nicht zu dämpfen verſtand, ſo wußte er das mit dem Feuer deſto geſchickter anzufangen. Das war zu einem klei⸗ nen Punct zuſammengebrannt, um den ſich die Debat⸗ tirenden, da die Nacht hier oben ſehr kühl war, dicht hinangedrängt hatten, und dahinein wußte der Land⸗ rath den Eimer Waſſer, den er ſelber am Abend zum morgenden Kaffee aus dem Bach heraufgeholt hatte, ſo geſchickt zu opfern, daß im Nu auch keine Spur von einer glühenden Kohle mehr zu ſehen war.
Die Beiden wollten ſich nun dadurch allerdings nicht vertreiben laſſen, und ſetzten ihren Wortſtreit im Dunkeln fort, aher der animus fehlte, und eine halbe Stunde ſpäter war Alles, unter manchem leiſe gemurmelten„Gott ſei Dank“ todtenſtill.
Nur die Cayotas— die kleinen Wölfe oder wil⸗ den Hunde fingen an zu heulen, und hie und da ſchrie eine Eule ihr monotones Nachtlied darein.—
Als Meier am andern Morgen meinte, die Nacht habe es ſo ſonderbar in den Bäumen gerauſcht, ſagte der Landrath,„das wäre gar kein Wunder, denn ſein Rauſch allein, den er ausgeſchlafen hätte, müßte einen
Mordſpeetakel emacht haben.“ g


