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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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rigen Beſtien bis zur letzten Kraft, zum letzten Athem⸗ zug vertheidigen.

So ſchwand die Nacht das ſüdliche Kreuz am Himmel drehte ſich langſam langſam nach Weſten, und dort hinten im fernen Oſt dämmerte der Tag. Er ſah das noch erkannte, wie die Sonne dem Meer entſtieg, erkannte wieder die Umriſſe ſeines Schiffs, die ſchlanken Maſten und die aufgegeiten Segel, wollte noch das letzte verſuchen, ſein Daſein zu verkünden, und verſuchte das Hemd auszuziehen und es zu ſchwenken, dem Ausguck im Maſt ein dent⸗ liches Zeichen, er vermochte es nicht mehr. Die Glieder waren ihm ſtarr und ſteif, ſelbſt die Stimme verſagte ihm den Dienſt und ſchwand in ein leiſes Röcheln. Seine Augen brannten, der Kopf wirbelte ihm, und eine neue wilde Idee, wie ein Irrlicht auf weitem Meer, blitzte in ihm auf und ſchien alles An⸗ dere, jeden Gedanken an Hülfe oder Rettung, jede Hoffnung, jeden weiteren Blick um ſich her zu ver⸗ drängen.

Er fing an unter den ihn noch immer raſtlos umſchwimmenden Haien ſich den einen auszuſuchen, auf den er ſich werfen und den er mit dem ſcharfen kurzen Meſſer, das er trug, zugleich mit ſich vernich⸗ ten wolle. Wieder und wieder hatte ihn der bedrängt