Wohl erkannte er die für ihn ausgehangenen La⸗ ternen ſeines Schiffes, ja er ſah, als es völlig dun⸗ kelte, den hellen Feuerſchein der Blubberlampen und das matte Licht ſogar, das von den Kochöfen der Thranſieder ausging und in den aufgegeiten Segeln ſeinen Wiederſchein fand; aber was half das ihm? Wie durfte er hoffen, von dem Schiffe aus in dunkler Nacht geſehen und aus ſeiner furchbaren Lage geret⸗ tet, befreit zu werden? Und würden menſchliche Kräfte bis zum nächſten Morgen das ſo ertragen können?.
Er war kaum noch im Stande ſich auf den Füßen zu halten, und ſuchte kurze Erholung wenigſtens darin, daß er Minutenlang, oder ſo lange ihn die immer wieder näher kommenden Fiſche ließen, auf ſei⸗ nem wunderlichen Floße kniete. Einmal verſuchte er ſogar, ſich, wenn auch im Waſſer, oh nur ein einzi⸗ ges Mal der Länge nach auszuſtrecken. Vergebene Hoffnung! Seine Peiniger ließen ihn nicht ruhen, und die Gefahr war zu furchtbar nah, von ihnen überraſcht, gefaßt und ſeinem Tode entgegen geriſſen zu werden.
Der gierigſte der Burſchen, ein junger Fiſch von kaum mehr als acht Fuß Länge, packte ſogar einmal die Harpune ſelbſt, hinter die er getreten, und hielt


