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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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nöthige Sorgfalt zu verwenden, und auch hier hatte der Kapitän ſo viel Aerger mit dem Volk gehabt, daß er es endlich aufgab ſie zu dem zu machen, zu dem er ſie im Anfang heranzuziehen gehofft— zu ordent⸗ lichen Matroſen. Nur wenn ihm einmal Einer gerade zur unrechten Zeit unter den Wind lief, kanzelte er ihn tüchtig ab und machte ſeinem Herzen für kurze Zeit in einer gerade nicht gewählten Zahl von Flüchen und Verwünſchungen Luft.

„Ihr ſcheint wirklich ziemlich knapp an Mannſchaft zu ſein,“ ſagte Tom endlich, der ſich das Deck eine Zeitlang ſchweigend betrachtet hatte, zum Harpunier, „wenn das nämlich alle ſind, die ich hier an Deck ſehe, und ich glaube doch kaum, daß ſich bei der An⸗ kunft von ſolch friſchem Gut viel unten gehalten.“—

„Ihr habt Recht,“ ſagte der Harpunier mürriſch, „das iſt die ganze Bande, und ein nichtswürdigeres Gemengſel von Schneidern, Schuſtern und verlau⸗ fenen Handwerksburſchen iſt wohl noch nie an Bord eines ordentlichen Seeſchiffes zuſammengefunden worden. Mit Müh und Noth haben wir ihnen in den letzten zwei Jahren wenigſtens das Rudern bei⸗ gebracht; ein volles Jahr hat es aber gedauert, ehe ſie nur zuſammen anzogen. Es war ein ordentlicher Skandal, und wenn wir oben in der Behringsſtraße