Druckschrift 
Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
Einzelbild herunterladen

„Das geht nicht, mein Herz,“ beruhigte ihn der Vater,„da drüben biſt du nur im Weg und die Mutter ängſtigte ſich indeß um dich.“

„Laß ihn hier,“ bat auch die Frau,„ich wollte, du gingſt ebenfalls nicht mit, Tomo.— Wenn ich dich mit den fremden Männern in ſolch einem Boot wegfahren ſehe, iſt mir's doch immer, als ob du nicht wieder kämſt und in deine eigene Heimat zurückgingſt— und was ſollte Intaha dann mit ſich und den Kindern beginnen.“

„Fürchte dich nicht,“ lachte der Mann.„Wie viele Schiffe hab' ich ſchon beſucht und kenne auch das Leben da draußen viel zu genau, um durch ir⸗ gend eine Vorſpiegelung verlockt zu werden. Ich weiß, was die mir bieten können— was ich hier be⸗ ſitze, und werde kein Thor ſein, dich und die kleinen Schelme da im Stich zu laſſen. Uebrigens fährt dein Bruder Alohi mit uns hinüber und ich hoffe diesmal Geld genug mitzubringen, den ganzen Co⸗ cosgarten, der hinter unſerem Grundſtück liegt, vom Häuptling anzukaufen. Nachher werden wir nur von dem Cocosnußöl reich, was ich jährlich ausſchmelzen kann.“

„Kommt an Bord!“ rief die Stimme des Har⸗ puniers, der ſeinen Platz im Boot ſchon eingenom⸗