ihr her den Weg zum Traualtar, der nur am Grabe endet, und bluͤhende Toͤchter, muntere Knabeu umkraͤnzten die Fruͤhabgefundnen mit den Leben; uͤberhaupt ſproßte rings umher eine uͤppigprangende Jugend gedeihlich auf, und Bertha konnte ſichs nicht laͤugnen, ſie ſtand neben ihr in Schatten, von manchen Sonnenſtrahl gedruͤckte, von manchen Regen⸗ ſchauer gebleichte Bluͤthe ihrer Schoͤnheit war laͤngſt hinaus uͤber den erſten Lenz der ſeine Lieblinge ſtets ins gewinnende Licht zu ſtellen weiß, und was auch Kunſt, Geſchmack, hoͤhere Geiſtesbildung, Weltton und Erfahrung thaten um ſie auszuzeichnen und zu erheben, die Blume blieb gegen jene— nur eine kuͤnſtliche. Aus dem allen zog jetzt Bertha ſelbſt den Schluß, daß es nun wohl an der Zeit ſeyn duͤrfe, ein Buͤndniß zu ſchließen, das heißt
ein Etabliſſement zu ſuchen, und noch ſchien
ihr außer Zweifel, daß ſo etwas ihren ernſtern Wollen nicht fehlen koͤnne. Ihr Vater hatte ſchon lange kein Einreden in dieſen Angelegen⸗


