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Gräftn
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hatte, zu erledigen. Es drängte ſie nach Nienſtedt zu kommen, wo ſie ſich in vertrauter Beſprechung mit ihrer Freundin in’s Klare zu ſetzen hoffte. Eigentlich verſteckte ſich aber hinter dieſer Erwartung das etwas ärgerliche Verlangen, die Freundin ſelbſt mit ihrer Nachricht über Albert zu überraſchen.
Dies Letztere gelang ihr indeß in ſofern nicht, als die Gräfin Wallberg eher geſtimmt war, die Vermu⸗ thung der Freundin eingebildet und lächerlich zu finden. Es bedurfte der lebhafteſten Betheuerung und umſtänd⸗ lichſten Erzählung von dem„anmaßlichen“ Betragen der Gouvernante und der ſchwärmeriſchen Selbſtver⸗ geſſenheit Alberts, ehe die Mutter bedenklich wurde. Und auch dann war es doch zumeiſt der Umſtand, daß Heimberger mit bei Tiſche geweſen und Alberts Unbe⸗ dachtſamkeit zu decken geſucht hatte, was ihr einige Beſorgniß erregte. Dieſem„Querkopfe“ und„unchriſt⸗ lichen Demokraten“ traute ſie mit ſeinem Einfluß auf Albert das Schlimmſte zu. Doch gab ſie es nicht auf, Alberten noch zur Beſinnung zu bringen und ſeinen natürlichen Stolz aufzurufen.— Er iſt gewiß nur bethört, verſicherte ſie, und wird ſich zurecht⸗ finden.
Die Generalin ward in's Vertrauen gezogen. Die barſche Frau war ſehr für entſchiedene Schritte, wäh⸗
rend beſonders die Mutter Alberts nur das vorſich⸗


