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„Du nicht, Bodo,“ antwortete ſie;„Eingebungen, weißt Du, ſind Deine Liebhabereien nicht. Unſere Eugenie hat den erſten Gedanken gehabt!“
„Seht doch, das liebe Kind!“
Mit ſchalkhaftem Lächeln öffnete bei dieſem Aus⸗ rufe Graf Dahn das Zimmer. Albert eilte Eugenien entgegen; ſie bot ihm die Hand, und er rief mit Ver⸗ wunderung:„Mein Gott, Comteſſe— ich hätte Sie anderswo nicht wieder erkannt!“
„Nicht wahr, die Jugendfreundin iſt Dir aus dem Du herausgewachſen?“ erinnerte Gräfin Wallberg mit leiſem Winke.
„Ja, Mama, über alle Vertraulichkeit hinaus und in den weiteſten Umfang von Reſpect hinein!“ antwor⸗ tete Albert, wobei er den Blick an den weiten Ge⸗ wändern Eugeniens hinabgleiten ließ.
„Aha, ſeht Ihr, Der iſt auch nicht für Eure Mode!“ lachte Graf Dahn.„Umfang! habt Ihr's gehört? Ja wohl lieber Albert! Unſere Damen ſehen aus wie wandelnde Glocken! Nicht wahr? Aber Sie kommen von Reiſen und müſſen wiſſen, das hängt mit unſerer deutſchen Chriſtlichkeit zuſammen. Man kann mit allem Recht von Ausbreitung des Crino⸗ linenthums reden. Und glauben Sie nicht auch, daß die Crinoline eine innere Miſſion hat?“
Albert, der die leichtfertige Scherzhaftigkeit des


