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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 2
Entstehung
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Plätzchen, Doctor! Und was den Gebrauch der hieſi gen Bäder betrifft, ſo müſſen Sie mir vor allem. lieber Freund, begleiten Sie mich die

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Kommen Sie, paar Schritte zurück!

Die kurze Strecke nöthigte zu raſcher Beſprechung. Hat Marianne das Bad wirklich nöthig? fragte Albert.Sie ſieht ſo prächtig aus.

Nöthig? Nein! ich hielt es anfangs für räthlich; ſpäter galt es mir mehr darum, ihre Seelenſtimmung, ihr Herzensbangen in Wildbad zu heben.

Ich verſtehe was Sie meinen. Sie wußten alſo, daß ich hier war?

Ich wußte es durch Sidonien.

Haben Sie die Baroneſſe hier ſchon geſehen?

Geſehen, aber nicht geſprochen, und ſuche es auch zu vermeiden.

So? Sie ſchweigen? Reden Sie ganz offen, lieber Doctor.

Ich glaube, ich muß es, Herr Graf, ſelbſt Ihret

halben. Ich laſſe es hingeſtellt ſein, was die Baro⸗

neſſe beabſichtigte; aber ſie nahm ihre Hierherreiſe über Nienſtedt, ſuchte Fräulein Marianne auf, gab ſich für eine Sängerin und täuſchte ſie über ein Verhältniß mit Ihnen durch jene zwei Lieder, die ſie von Ihnen hat, und auf Mariannens Zimmer ſang.

Heiliger Gott! rief Albert, und wollte zu Ma⸗