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253 bevorſtehenden Verlobung Beider, und einige wollten wiſſen, daß es ſoweit auch mit dem jungen, hübſchen Grafen und der reizenden, lebhaften Baroneſſe richtig ſei,— jenen Beiden, die eben ſo traulich zuſammen plauderten.
Die Kaiſerin ließ ſich an den Brunnen tragen, ein Glas Waſſer zu trinken, während deſſen ſie einige Damen, die ſich erhoben hatten, mit freundlicher Anrede empfing. Darüber kam eine neue Bewegung unter die umher⸗ ſtehenden Zuſchauer, als man die Straße herauf die grelle Peitſche des Poſtillons vernahm, der den Eilwagen von der Eiſenbahnſtation Mühlacker brachte. Es gehörte hier, wie in allen Bädern, zu der Müßiggangsbeſchäf⸗ tigung der Badegäſte, die neuen Ankömmlinge zu muſtern; und ſo eilte man jetzt über den Platz an die Poſt, wo der Wagen eben anfuhr.
Im Coupé ſaßen zwei Damen, und ein junger Mann verließ raſch das Innere des Wagens, um jenen Beiden beim Ausſteigen Hand zu bieten. Die Aeltere kam leicht herab; die Jüngere aber verweilte auf dem obern Austritte mit geſpanntem Blicke nach dem ungewöhnlichen Aufzuge der Kaiſerin, die eben vom Brunnen fort um die Ecke des Baues getragen wurde. Die Ausſteigende hatte nämlich den Grafen Wallberg— ihren Albert erkannt, blickte jetzt mit freudiger Aufregung nach ihren Reiſegefährten, und glaubte zu fliegen, als ſie von


