Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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das Haus Gottes, und bleibt da eine Zeitlang. Sobald er wieder heraustritt, verkündet er, daß er den großen Gott geſehen und geſprochen, und daß dieſer einen Men⸗ ſchen zum Opfer verlangt habe. Er ſagt ihnen dann namentlich, wen das traurige Loos getroffen. Vermuth⸗ lich fällt aber die Wahl auf Jemand, der dem Prieſter gehäſſig iſt.«

Wenigſtens möchte einem Manne nicht unbedingt zu trauen ſein, der dem Volke weis macht, die Gottheit geſehen zu haben. Wir wiſſen ja, daß König und Prie⸗ ſter, Kopf und Herz der Völker, als die Hauptorgane der Entwicklung des geſellſchaftlichen Lebens hervortreten, beide nicht ſelten einander hemmend und widerſtrebend, wie bei uns Kaiſer und Papſt. Wie viel Kopf⸗ und Herzweh hat nicht die Menſchheit zu überwinden! Selbſt die Leiden der Ernährung, der Volkswirthſchaft, rühren gar oft nur von Störungen durch jene Organe her. Armes Deutſchland zumal, das von ſo vielen Kopfleiden heimgeſucht wird, und deſſen eine Herzkammer widerna⸗ türlich verſetzt, ultramontan iſt!

Wir ſchließen mit einer tiefſinnigen und nicht un⸗ zeitgemäßen Betrachtung des jungen Forſter über Recht und Rache. Bei Gelegenheit der Erzählung, wie die Neuſeeländer früher im Streite mit gelandeten Franzoſen eine wahrſcheinlich vorausgegangne Verletzung durch blu⸗ tige Grauſamkeit gerochen hatten, philoſophirt er:

»Wir werden geboren, unſere abgemeßne Zeit auf dem Erdboden zu durchleben; will Jemand vor dem Ab⸗ lauf dieſer Zeit unſerm irdiſchen Daſein ein Ziel ſetzen, ſo können wir es als ein Vergehen gegen die Geſetze des

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