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erfuͤllt. Iſt es denn nun nicht natuͤrlich, dieſen morgenden ſchoͤnen Tage, der, ſtatt der traurige Zeitpunct einer grauſamen Trennung zu ſeyn, Ihnen in ſeiner Naͤhe ſanft verfließen wird, zu feiern?— Ja, Sie werden tanzen, zwar nicht ohne einige ſchmerzliche Gemuͤths⸗ bewegung, aber auch nicht ohne alle freudigen Ge⸗ fühle....
„Aber ich koͤnnte mich unter dem Vorwande der Erſchoͤpfung, von der mir Herr von Schlegel ſo viel vorgeſagt hat, dem Tanze entziehen.“
„Wenn Sie nicht tanzten, ſo waͤre es um unſer ganzes Feſt geſchehen, und Sie wollen mich doch gewiß nicht des Vergnuͤgens berauben, dem Prinzen noch vor ſeiner Abreiſe mit einem recht angenehmen zu erfreuen. Soll ich es Ihnen uͤbrigens geſtehen, meine ſchoͤne Athenais, ich coquettire gern mit Ihnen, da Sie es fuͤr ſich ganz verabſaͤumen. Der Prinz hat Sie die Harfe ſpielen, er hat Sie ſingen hoͤren, aber tanzen hat er Sie noch nicht geſehen, und ich wuͤnſche, daß, ehe er ſich von ihnen trennt, er alle Ihre be⸗ zaubernden Talente kennen lerne.“
„Ich hoffe, oder ich bin vielmehr feſt uͤberzeugt, daß ein ſo gehaltloſes Verdienſt, ſeine wohlwollenden Geſinnungen gegen mich nicht vermehren wird.“
„Nein, aber dieſes verfuͤhreriſche Talent, wird


