Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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Mr 159 rrrra biethe des Erdkreiſes, wovon ich bloß einen kleinen, kaum bemerkbaren Punct kennen lernte, nicht tiefe Einöden und unbewohnte Strecken geben? Ach! könnten wir ſo ein

einſames Thal, wie das unſrige, finden! Wie

entzückt würde ich ihr des Ruhmes Strahlen⸗ glanz, der einen Augenblick meine Phantaſie

locken konnte, opfern! Was brauche ich Bey⸗

fall, der den Werth meiner Talente in Bian⸗

ca's Augen nicht erhöht!

Dieſe Gedanken beſchaͤftigten mich ſo ſehr, daß ich mein Studium der Geographie verdoppelte: doch ſuchte ich auf der Karte nur unbekannte Gegenden, einſame, verlaſſene Inſeln, dorthin wollte ich die einzig Ange⸗ bethete führen, um mit ihr meine Tage hin⸗ zubringen.

So feſt ich mir's vorgenommen hatte, Dom Pedro meine Abſichten zu verbergen, ſo war ich doch in der Verſtellungskunſt zu wenig geübt, als daß er nicht meine zuneh⸗ mende leidenſchaftliche Unruhe hätte wahr⸗ nehmen ſollen. Alle Tage kam Dom Pedro, wenn ich von Gonzale zurückkehrte, auf mein