Adalbert, der kraftvolle Juͤngling, hatte auf mehrern Turnieren einen Preis er⸗
kämpft, war in mehrern Fehden unter der Zahl der Sieger geweſen, und wuͤnſchte nun ſehnlich, zumal da ſein Vater altete, ſich ein holdes Weib heimholen zu koͤnnen, um dieſem ſeine letzten Jahre durch ihre liebende Sorgfalt angenehm zu machen; daß ſeine Augen auf niemand anders als auf Bertha gelenkt werden konnten, laͤßt ſich denken. Er trug ſeinem Vater ſeinen Wunſch in geziemenden Worten vor, und
1 erfreute ſich der Genehmigung deſſelben;
doch ſchlug es ihn nieder, daß derſelbe ach⸗ ſetzuckend und kopſſchuͤttelnd ſich von ſei⸗
nem Seſſel erhob, und ſinnend im Saale
auf⸗ und abſchritt. Das Schweigen wur⸗
de ihm endlich zu lang, er trat ſeinem
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