Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Ibre Tochter, die Leddy von Dirdum⸗ whamle, eilte ſogleich herbei und zollte ihr

jede Aufmerkſamkeit. Auf Anſtiften ihres Gat⸗ ten verſuchte ſie jedoch einigemal, ihre Mut⸗ ter auszuforſchen, ob ſie ein Teſtament ge⸗ macht habe; aber die Leddy brachte ſie bald zum Schweigen, indem ſie ſagte:Was geht das Dich an, Grethel? Ich bin ja noch nicht todt und geſtorben, daß Du ſchon nach mei⸗ nem Bißchen Armuth fiſchen willſt..,.

Dirdumwhamle ritt ſelbſt taͤglich nach Glas⸗ gow, um ſich pflichtmaͤßig nach dem Beſin⸗ den der Kranken zu erkundigen; und ſeine Be⸗

trübniß über ihre gefährliche Lage war deſto

größer, da ſeine Gattin ihm keine genügende Auskunft über die Vermöͤgensumſtände ihrer Mutter geben konnte. 4

Einſt, als er am Bette der Matrone ſaß, ſagte er im zaͤrtlichſten und theilnehmendſten Tone:Ich wuͤnſche Sie recht bald wieder geſund zu ſehen; ſollte die Vorſehung es je⸗ doch anders beſchloſſen haben, ſo hoffe ich⸗

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