hierher zu gehen und es Ihnen zu ſagen. Sie glaubte, ich bedüͤrfe Ihres Rathes.“
„Sie erzeigte Ihnen einen wahren Freund⸗ ſchaftodienſt⸗ und es iſt mir lieb, um ſie und ihre Kinder, daß Sie hierher gekommen ſind,“ erwiederte der Rechtsfreund.„Ich hoffe, daß wir alle ihre Kniffe und Raͤnke zu Schanden machen werden. Aber Ihnen, Herr Walther, rathe ich, den Gerichtsraubvöͤgeln, wie Sie ſie nennen, fein aus dem Wege zu gehen.“
„Haben Sie keinen Schrank oder eine große Kiſte, Herr Keelevin, in die man ſich ver⸗ ſtecken koͤnnt', bis ſie fort ſind?“ rief Wal⸗ ther, zaghaft und aͤngſtlich im Zimmer umher blickend.
„Sie ſollten nicht ſo unttages Zeug ſchwatzen, Herr Walther, ſondern ſich mehr wie ein ge⸗ ſetzter Mann betragen,“ ſagte ſein Rechts⸗ freund mit Schmerz.„Und da ich ſicher glaube, daß die Herren in der Abſicht gekom⸗ men ſind, um Ihr Betragen auszukundſchaf⸗ ten und ihren Obern Bericht davon abzuſtat⸗ ten, ſo rathe ich Ihnen, ſo wenig als moͤg⸗ lich zu ſprechen.“


