Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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hoͤren, ſo muͤſſen Sie glauben, der weiſe Ko⸗ nig Salomon mit ſeinen kauſend Weibern und Kebsweibern waͤr' gegen ihn ein Narr.

Frau Karl erſchrak nicht wenig uͤber die⸗ ſen Beſuch, da ihr Georgs und Pitwinnochs Reiſe nach Edinburg augenblicklich in den Sinn kam, und warnte daher ſogleich Walther, ja auf ſeiner Hut zu ſein.

Herr Walther, ſagte ſie,ich rathe Ihnen wohlmeinend, nicht in's Haus zu gehen, ſo lange die beiden Rechtsgelehrten ſich in demſelben befinden; denn wer weiß, was ſte mit Ihnen vorhaben! Eilen Sie lieber, ſo ſchnell als moͤglich, nach Glasgow, und erzaͤh⸗ len Sie Herrn Keelevin, was ſich zugetragen hat, und ſagen Sie ihm, ich haͤtte gute Gruͤnde zu glauben, daß dieſer Beſuch Ihnen Böſes drohe, und Sie daher ſeines Rathes und Bei⸗ ſtandes beduͤrftig ſeien.

Der Geiſtesſchwache, welcher einen inſtinkt⸗ artigen Abſcheu vor der heiligen Juſtiz hatte, gab keine Antwort, ſondern lief, mit allem Aus⸗ drucke des Entſetzens auf ſeinem Geſichte ſwoenfreic nach Glasgow.

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