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„Nun ja,“ lachte Dina,„aber Alles nur„„einſt⸗ weilen.““
„Was iſt unſer ganzes Leben denn anders!“ ſagte mit einem Anflug melancholiſcher Schwärmerei die Legationsräthin.
Dina ſah ſie verwundert an,— welcher Kummer drückte die Frau, die ſie bisher immer für eine zu⸗ friedene Gattin und ſehr glückliche Mutter gehalten?
Als Frau von Lavallon die geſpannten auf ſie gerichteten Blicke ihrer Freundin bemerkte, lenkte ſie mit einer gewiſſen Aengſtlichkeit deren Aufmerkſam⸗ keit auf etwas Anderes.
„Der öſterreichiſche Geſandſchaftsſecretair ſucht ſchon lange einen Blick von Ihnen zu erhaſchen; laſſen Sie ſich endlich rühren, Dina!“
„Nein!“ antwortete die junge Wittwe auf⸗ ſtehend.—„Sie haben mich beunruhigt mit Ihren Vorwürfen, daß ich Herrn von Walram beleidigt,— ich muß erſt meinen Frieden mit ihm machen.“
Sie ging wirklich, um ihn zu ſuchen und hoffte, daß, ſobald er ſie ſähe, er auf ſie zueilen werde und es ihr dann ein Leichtes ſei, durch ein Paar


